Liebe Mitglieder des Ehemaligenvereins!

Ende vergangenen Jahres berichteten wir bereits im Nachrichtenblatt über anstehende, notwendige Reformen innerhalb des Ehemaligenvereins, die auf der Hauptversammlung am 12. Juni 2026 beschlossen werden müssen, um dem Verein auch weiterhin eine Zukunft zu sichern.

Wir haben darüber berichtet, dass die Zeiten sich verändert haben und in den vergangenen Jahren trotz großer Bemühungen bei der Mitgliedswerbung sich immer weniger Abiturienten zu einem Eintritt in den Ehemaligenverein entschließen, während zeitgleich immer mehr unserer Mitglieder mit Vollendung des 75. Lebensjahres beitragsfrei werden. Es zahlen also immer weniger Mitglieder Beiträge, mit denen wir unsere Vereinsveranstaltungen und bei Bedarf auch Unterstützungen für die Schule finanzieren. Wenn wir nicht grundlegend etwas ändern, wird bereits in wenigen Jahren der Verein nicht weiter existieren können. Um dieses Schicksal abzuwenden, bedarf es konsequenter Reformen, die auf der diesjährigen Hauptversammlung beschlossen werden müssen. Die Zeit, erst auf der nächsten Hauptversammlung in vier Jahren diese Entscheidung zu treffen, haben wir nicht mehr.

Der Vorstand hat daher in den vergangenen Monaten die Lage des Vereins ausführlich analysiert, gerechnet und einen Maßnahmenkatalog entwickelt, der geeignet ist, die Zukunft des Vereins sicherzustellen.

Im März 2026 hat der Vorstand dazu eine Sitzung des Erweiterten Vorstands einberufen und den angedachten Maßnahmenkatalog und die Finanzlage des Vereins dort ausführlich im Plenum diskutiert. Es wurden viele Ideen vorgetragen und diskutiert und im Erweiterten Vorstand ein Konsens darüber entwickelt, wie es mit unserem Verein weitergehen soll. Es wurde schnell klar, dass wir alle wollen, dass der Verein auch weiter eine Zukunft hat und dass dies nur funktionieren kann, wenn wir gemeinsam etwas ändern:

  • Der Jahresbeitrag soll – nach über 25 Jahren ohne Erhöhung – auf den Betrag von 36 Euro pro Jahr erhöht werden, um mindestens kostendeckend, vor allem aber bei aktueller Mitgliederanzahl zukunftssicher den Verein betreiben zu können. Das entspräche einem Vereinsbeitrag von umgerechnet gerade einmal 3 Euro pro Monat.
  • Die Beitragsbefreiung für Mitglieder, die das 75. Lebensjahr vollendet haben, soll zukünftig entfallen. Nur so stellen wir sicher, dass die Kosten des Vereins auf alle Schultern gleichmäßig verteilt sind und wir gemeinsam die Vereinsveranstaltungen fortsetzen können und langfristig auch wieder bei Bedarf die Schule bei geeigneten Projekten unterstützen können.
  • Die Satzung des Vereins soll an die geplanten Maßnahmen angepasst werden und gleichzeitig das umständliche und nicht mehr zeitgemäße Wahlverfahren der einzelnen Mitglieder des Vorstands, das bisher durch zwei Sitzungen erfolgte, vereinfachen. Eine Vorschlagsfassung der neuen Satzung, über die in der Hauptversammlung entschieden werden soll, wurde gemeinsam im Vorstand erarbeitet und kann hier mit den markierten Änderungen eingesehen werden.

Wir hoffen, dass wir gemeinsam diese notwendigen Entscheidungen auf der Hauptversammlung treffen und damit die Zukunft unseres Ehemaligenvereins sichern können. Gemeinsam schaffen wir das!

Im Namen des Vorstandes
Martin Aust, 1. Vorsitzender.

Vorab-Informationen zur Hauptversammlung 2026